Montag, 4. September 2017

Wochenende KW35


Am Wochenende habe ich wieder tatkräftig im Garten rumort. F. eher nicht so, aber Jahresziel ist dieses Jahr auch nur noch, das Beet vorn fertigzubekommen, und das schaffen wir locker. Die Sträucher um den Garten schneiden wir nächstes Jahr und bringen den ganzen Grünschnitt dann direkt aus Osterfeuer. Nachdem wir am Samstag noch eine Forsythie geschnitten und gehäckselt haben, ist er angeln gefahren. Ich habe noch ein wenig Bodendecker vernichtet, das Beet vorn gemäht, eine Hecke geschnitten…Da ich zwischendurch bemerkte, dass ich dringend etwas essen muss (zitterige Hände sind bei mir immer ein eindeutiges Indiz), habe ich mir eine tolle Obstschale mit Banane, Mango, Weintrauben, Nektarine und Apfel mit Zimt gemacht. Sooo gut!
 
Samstagabend wollte F. dann Nachtangeln machen und ich sollte mit, weil er nicht allein sein wollte. Generell in Ordnung, so bin ich gezwungen, Zuhause mal nicht „noch eben“ dies und das und jenes erledigen zu wollen und komme mit einem Buch mal zur Ruhe. Tatsächlich wurde mir aber, als die Sonne weg war, schrecklich kalt, sodass ich mich ab irgendeinem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr auf das Buch konzentrieren konnte und schließlich ins Auto gegangen bin, wo wenigstens die kühle Brise wegfiel. Nächstes Mal nur noch mit 2 Notdecken und einer Thermoskanne Tee!
 
Am Sonntag standen wir vor der Wahl: Vorderes Beet oder Vogelpark Walsrode. Wir haben uns für den Vogelpark entschieden, weil man nie weiß, wie das Wetter sich in den nächsten Wochen entwickelt. Ich bin froh, dass ich mir noch eine Strumpfhose angezogen habe, denn sobald die Sonne weg war, ist es wirklich empfindlich kalt geworden. Mit Sonne – super angenehm in kurzen Sachen. Daran merkt man, dass der Herbst Einzug hält. Der Herbst ist eine Jahreszeit, die ich, nicht zuletzt wegen der Kürbisse, aber auch wegen der goldenen Herbsttage, in denen die Sonne auf das bunte Laub fällt und man noch tolle Spaziergänge machen kann, sehr schätze. Genau genommen mag ich sie sogar lieber als die 30°C-Tage im Hochsommer. Alles über 23°C empfinde ich als zu warm und unangenehm. Eigentlich liebe ich den Frühling, den Sommer und den Herbst sehr. Nur der Winter und ich, wir werden wohl keine richtigen Freunde mehr. Es ist mir einfach zu viel Dunkelheit und ohne ausreichend Tageslicht, gepaart mit schlechtem Wetter, schleicht sich bei mir schnell wieder hier und da eine depressive Phase ein. Und das kann ich wirklich, wirklich nicht gebrauchen. Hier und da ein Wintertag mit warmen Kakao und Keksen auf der Couch, das ist in Ordnung und das genieße ich. Aber ständiges Mistwetter und Dunkelheit von 16-9 Uhr, das vertrage ich nicht so gut. Das ist die Zeit, in der ich wieder bewusst gegensteuern muss, um nicht wieder in ein Loch zu fallen, aus dem ich mich mühsam wieder herausgraben muss. Letztes Jahr habe ich das ganz gut geschafft, mal schauen, wie es dieses Jahr wird.

Abendsnack


Zucchini, Tomate, Zwiebel, Knoblauch,
Kichererbsen,
mit Tahin angebraten

Die wohl letzten Erdbeeren, geerntet
aus dem eigenen Garten

Zwischensnack
 

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