Freitag, 2. Juni 2017

Sojajoghurt selbst gemacht und Gärtnerpläne.


Da F. gestern Hotdogs essen wollte, wollte ich noch vegane Würstchen besorgen. Aber es sollte einfach nicht sein. Der Rewe hatte nur vegetarische und ich hatte keine Lust, noch wer großartig herumzufahren. Gefrustet habe ich eine Wassermelone mitgenommen und an der Kasse festgestellt, dass ich 4 Cent Bargeld zu wenig hatte, um sie zu bezahlen. Also doch mit Karte. Macht man sich so richtig beliebt mit, wenn man in der Kasse im Portemonnaie herumkramt und dann mit Karte zahlt. Zum Glück waren nicht viele Leute hinter mir. Das Schlimmste war eigentlich, dass ich nur deshalb zu wenig Kleingeld hatte, weil ich F. mal wieder mit Kleingeld ausgeholfen hatte. Das ist mir schon ganz oft passiert. Zeit für Wochenende, würde ich sagen. Auf jeden Fall hatte ich mich dann quasi schon damit abgefunden, das Hotdogbrötchen nur mit Ketchup, Gurken und Röstzwiebeln zu essen, als mir dann der Gedanke kam, dass ich noch Räuchertofu habe. Und ich dachte mir, ein Versuch schadet nicht. Deswegen habe ich meine Hotdogs mit Schieben des Räuchertofus belegt und siehe da: Es war total lecker. Ich bin absolut kein Tofufan, aber das hat echt gut geschmeckt. Vermutlich vor allem deswegen, weil es ja im Grunde nur ein Trägerstoff war für das Räucheraroma und den Rest haben ja die Röstzwiebeln und der Ketchup übertüncht. Es hat im Grunde genauso geschmeckt wie Hotdogs mit veganen Würstchen, nur die Form war anders.
 

Gestern Abend war mein Vater dann noch da und hat mit F. und einer äußerst bedenklichen Leiterkonstruktion die Deckenpaneele heruntergerissen. Ich habe mich derweil an das zukünftige Gemüsebeet gemacht. Da stehen zur Zeit noch zwei Rhododendren, ein Busch und Tonnen an Bodendecker. Der Bodendecker ist das kleinste Problem, zwei Büsche hatte ich schon entfernt, aber dieser verbleibende Busch in Kombination mit den Wurzeln des einen, den ich schon entfernt habe, das ist das Grauen. Egal, wo man hineingräbt, überall Wurzeln. Argh. Das wird noch eine echt ätzende Arbeit. Aber ich will mein Gemüsebeet und ich werde es bekommen :D Wenn ich erfolgreich gerodet habe, besteht die Aufgabe dieses Jahr darin, es unkrautfrei zu halten und im Sommer schon einmal Erdbeeren fürs nächste Jahr zu pflanzen. Dann kann ich nächstes Jahr loslegen und rechtzeitig pflanzen. Dieses Jahr muss ich damit nicht mehr anfangen. Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall ein paar Kartoffeln setzen, außerdem Salat, Karotten und Kürbis. Für Kräuter habe ich ja meine Kräutertreppe, die ich dieses Jahr schon unter Kontrolle gebracht und ein paar Kräuter gesät habe. Die Pimpinelle und die Kapuzinerkresse sind erfolgreich gekeimt. Die Bohnen auch, aber das ist ja keine Kunst. Wir haben jetzt noch rote Sonnenblumen angezogen und sind gespannt, wie die sich später machen.

Außerdem habe ich vorgestern Sojajoghurt angesetzt. Dafür habe ich einfach 500ml Sojamilch genommen und sie mit zwei Esslöffeln Sojajoghurt versetzt. Da es in unserer Küche momentan warm ist, habe ich es einfach so stehen lassen. Und siehe da: Hat gut geklappt. Dieser Joghurt schmeckt mir sogar noch besser als der gekaufte, weil er milder ist. Er ist etwas flüssiger, aber ich habe ihn heute Morgen in den Kühlschrank gestellt und gehe davon aus, dass er noch fester wird. In Zukunft möchte ich ein wenig herumexperimentieren und einen Anteil Hafermilch hinzugeben, weil ich meinen Sojakonsum nach wie vor in Grenzen halten möchte. Mal schauen, ob das gut klappt.
Die Blasen sind beim Umrühren entstanden :D

Tomaten, Bohnen, Erdnüsse, Erdnussmus
 

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