Montag, 3. April 2017

Arbeitsreiches Wochenende.


Es war mal wieder ein geschäftiges Wochenende. Ich habe mit meiner Kamera Fotos gemacht, deren SD-Karte ich natürlich vergessen habe. Fotos folgen aber noch.
Die eine Wand im Schlafzimmer hat mich echt fertig gemacht. Von wegen, einmal ordentlich einweichen und dann kann man die Tapeten einfach herunterziehen. Pustekuchen. Man konnte maximal 5cm² große Stücke abschaben. Unter enormem Kraftaufwand. Das lag daran, dass da einfach so viele Farbschichten drauf waren, dass die Feuchtigkeit nicht so weit durch kam, um den Kleister anzuweichen. Es war eine Sisyphusarbeit und hat mich wirklich an meine körperlichen Grenzen gebracht. Zumal das Ganze noch an einer Schräge war, sodass man gar nicht wusste, wie man stehen soll. Am Samstag sind mein Vater und meine Schwester zur Hilfe geeilt. Meine Schwester hat mit mir weiter die Tapete bearbeitet und mein Vater und F. haben die coole Arbeit gemacht, die mir Spaß gemacht hätte – sie haben mit einer Schlagbohrmaschine und einem Meißel daran die Fliesen an der Küchenwand heruntergehauen und die Deckenpaneele in der Küche heruntergeholt. Ich denke, pure Zerstörung macht um einiges mehr Spaß als dieses Gekratze an einer doofen Wand. Abends hat mein Vater noch angefangen, die Stellen, wo vorher die Fliesen hingen, zu verspachteln.
Am Freitag hatte ich die Kaninchen umziehen lassen. Die haben im Keller ja quasi einen eigenen Raum. Da nicht alle vier in die Transportbox passten, habe ich drei hineingestopft und Jasper auf den Arm genommen. So saß ich dann im Auto, die Transportbox auf dem Schoß und Jasper dahinter. Argh. Irgendwann schlief mein Arm ein. Jasper war zum Glück das liebste Kaninchen, saß da wie eine Statur und hat sich bis zum Zielort nicht bewegt. Dort wurde es ihm etwas zu holprig und er hat angefangen, sich umdrehen zu wollen – wir waren dann aber quasi schon da. Den Tennisarm von dem Transport habe ich bis gestern noch gespürt :D
Das Tollste sind eigentlich die Pausen. Wir setzen uns auf die Terrasse in die Sonne oder auf den Steg vom Gartenteich, von dem man die Kröten beobachten kann, die momentan in dem Teich laichen. Wenn die Sonne scheint, die Vögel singen und der Wind durch die Bäume streicht, wird es doch langsam Wirklichkeit, dass das wirklich alles uns gehört :)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen