Freitag, 10. März 2017

Trinkgewohnheiten.


Es gab einen kleinen Durchbruch in meinen Trinkgewohnheiten.

Nachdem ich lange Zeit versucht habe, mich an stilles oder auch Wasser mit Sprudel zu gewöhnen, habe ich aufgegeben. Ich dachte, es wäre Gewöhnungssache. Ist es nicht, ich mag es einfach nicht. Bzw. ich mag es nicht nicht. Der Grund dafür, warum ich Wasser nur schlecht trinken kann, ist meine ES. Wasser erinnert mich an Entbehrung, Kotze, Hunger, Traurigkeit. Mit Wasser assoziiere ich Krankheit und Schwäche. Ich weiß, dass es Schwachsinn ist. Aber vielleicht verstehen mich all die Menschen, die schon selbst literweise Wasser in sich hineingeschüttet haben, um den Magen zu beruhigen. Oder die Sprudelwasser hinunterkippen, um besser kotzen zu können. Fressen, viel trinken, kotzen, ½ Liter Sprudelwasser, kotzen, beliebig oft wiederholen, bis nur noch Galle kommt. Wenn ich Wasser trinke, kommt in mir der Widerwille hoch, es hinunterzuschlucken. Es braucht jedes Mal Überwindung und Genuss kommt einfach nicht auf. Selbst, wenn ich sehr durstig bin. Ich kann es trinken, aber es gefällt mir nicht. Nachdem ich lange genug probiert habe, mich daran zu gewöhnen, muss ich nun resignieren. Wasser geht – in Ausnahmefällen.

Was ich aber geschafft habe, ist, dass ich meinen Tee nun ungesüßt trinke. Damit spare ich mir Tonnen an Süßstoff, den ich sonst während meiner Arbeitszeit in mich hineingejagd habe. Darauf bin ich zugegebenermaßen sehr stolz. Das war tatsächlich nur eine Gewohnheitssache. Es geht also nicht darum, dass meine Getränke süß sind, sondern ausschließlich darum, dass sie irgendeinen Geschmack haben. Ich mag ja zum Beispiel auch Wasser mit leichtem Zitronenaroma (das, was es von Christinen Brunnen oder Carolinen gibt, wenn irgendjemand das kennt..ohne Zucker und Süßstoff und ohne Kalorien, aber mit einem Hauch Zitrone.. das reicht schon an Geschmack). Ich bin also von dieser Süßstoffgeschichte etwas losgekommen. Dieser Getränkesirup, den ich letztens hier mal präsentiert habe, ist in dieser Hinsicht mein einziges großes Manko. Den trinke ich gern abends zum Essen. Aber danach gibt es meist auch wieder Tee, von daher kann ich mich echt nicht beschweren. Meine Trinkgewohnheiten habe ich auf jeden Fall optimiert, wenn schon nicht perfektioniert :D

Quelle:www.archiv.nrw-denkt-nachhaltig.de
 

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