Dienstag, 29. November 2016

Es weihnachtet langsam.


Ich bin reich! Vorübergehend. Zumindest ein bisschen. Und auch noch nicht jetzt, aber bald: Es gibt Weihnachtsgeld und das bedeutet, dass ich diesen Monat fast einen Tausender mehr auf mein Konto bekomme als sonst. In Relation dazu, wie wenig „sonst“ für einen Maschinenbauingenieur ist (nicht, dass ich davon nicht super leben könnte).
Als ich letztens ein wenig sinnfrei bei amazon gestöbert habe, traf ich auf die Helden meiner Kindheit. Die Dinos! Es gibt alle Folgen auf DVD in einer Box! Die muss ich haben. Meine Schwester hatte ein Dinobaby-Kuscheltier. Mannomann, war ich neidisch auf sie. Jetzt versauert das arme Tier auf dem Dachboden meiner Eltern. Insgesamt existieren noch all unsere Kuscheltiere. Wir haben das Glück, dass meine Eltern gigantisch viel Platz haben. Deswegen mussten wir wenig wegwerfen… vielleicht zu wenig. Denn es gibt immer noch Hefte aus meiner Grundschulzeit. Dinge, die ich von meinen Kindern auf jeden Fall aufgehoben hätte, haben sie dagegen weggeworfen … die ersten gemalten Bilder zum Beispiel. Das Ultraschallbild vom Frauenarzt, als sie mit uns schwanger war. Aber jeder ist da anders veranlagt und es ist letztlich ihre Sache. Klar ist, dass meine Kinder später nicht an Kuscheltiermangel sterben werden :D
Quelle: Amazon.de
 
Ansonsten darf ich stolz behaupten, dass ich einen Großteil der Weihnachtsgeschenke schon zusammen habe. Das liegt vor allem daran, dass ab vorher noch einmal alle außer meine kleine Schwester Geburtstag haben. Meine Mutter hatte jetzt, Anfang Dezember kommen noch meine große Schwester und mein Vater. Und deswegen habe ich fast alles in einem Rutsch besorgt. Meine Mutter bekommt einen kindle, mein Vater einen Negativscanner (um alte Fotos zu digitalisieren), F. bekommt Lego, ein Buch einen Flanellschlafanzug, wobei er den vielleicht einfach vorher bekommt, weil er momentan ständig davon redet und ich ein wenig Angst habe, dass er einfach einen kauft. Meine Schwestern bekommen jeweils ein nostalgisches Buckelmesser von alles-vegetarisch.de. Meine Oma hat uns früher immer mit so einem Messer Wurstbrote gemacht und nach wie vor habe ich das Gefühl, dass Brote viel besser munden, wenn ich sie mit diesem Messer schmiere. Natürlich ohne Wurst.
VIP-Flugzeug mit Limousine und Follow-Me-Car für F.

Negativscanner und kindle für
meine Eltern
 
Die Aufregung für das Haus wächst, weil es jetzt in eine heiße Phase geht. Am 8.12. haben wir einen Termin bei meinem Bankmann, um den Kredit aufzunehmen. Und sobald der steht (wobei wir uns darüber keine Gedanken machen, dass der uns genehmigt wird), kommt der Notartermin. Wenn alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, können wir ab 1.04. in das Haus und dort renovieren. Da es aber in einem sehr  guten Zustand ist, fallen nur Sachen wie tapezieren, streichen und einige Fußböden verlegen an. An der Grundsubstanz muss nichts gemacht werden, das ist schon verdammt viel wert. Wir werden außerdem die Heizkörper tauschen lassen, weil die Aktuellen doch ein paar Jahre älter sind. Aber das wars dann schon. In dem Haus sind noch drei alte Fenster, zwei davon in den potenziellen Kinderzimmern, die müssen also nicht direkt am Anfang getauscht werden. Das dritte ist ein winziges Fenster im Treppenhaus, eilt also auch nicht. F. ist schon ganz aufgeregt und will am liebsten alles vorher planen. Was natürlich nicht geht. Aber ich finde es sehr süß, zu sehen, wie er, mit einem Maßband und seinem Klemmbrett bewaffnet, jeden Abend im Wohnzimmer sitzt, aktuelle Möbel misst oder es als Hilfe nimmt, sich Größen vorzustellen. Das darf man ihm vermutlich nur nicht sagen :D

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