Mittwoch, 2. März 2016


Vorgestern habe ich bei F.s amazon-Bestellung ein Hörbuch mitbestellt, weil ich ihm unbedingt ein Kinderbuch, was ich früher geliebt habe, näherbringen will. Und da er nicht liest, ist das der einzige Weg. Es handelt sich um den satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch von Michael Ende. Ja, ich kann das Wort aussprechen. Und ja, es hat ewig gedauert, bis ich das konnte. Aber mein Vater konnte das, als ich Kind war, und ich wollte das unbedingt auch können :D Meine Eltern haben uns das immer zu Silvester vorgelesen. Also vor Silvester bis Silvester. Und mein Vater konnte immer am besten die Betrunkenen sprechen, das war klasse :) Wenn ich Kinder habe, führe ich das auch ein. Und vor Weihnachten werde ich „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ von Cornelia Funke vorlesen. Das habe ich auch geliebt.
Ich selbst habe mir neue Chucks bestellt, weil die gerade so günstig waren (38€!). Jetzt kann ich meine komplett schwarzen Chucks endlich ausmustern, die zerfallen nämlich so langsam. Und ersetzt werden sie durch die neuen weiß-schwarzen (also die klassischen).
Das klingt vielleicht doof, aber ich habe unglaubliche Probleme damit, mir selbst Dinge zu gönnen. Deswegen stelle ich jetzt Regeln für meinen Geldverbrauch auf, die meinem Gewissen entgegenwirken können, aufbauend auf dem gestern Beschlossenen: Ich darf unbegrenzt Geld für Bücher, Hörbücher und ebooks ausgeben, vorausgesetzt, ich habe das Vorige beendet (außer es war ganz schlecht). Ich darf außerdem quasi unbegrenzt Geld für (vor allem Gesunde) Ernährung ausgeben. Geld für Kleidung ist eher limitiert, da will ich nicht deutlich mehr als 50€ im Monat für lassen. Es ist ja nicht so, dass ich nichts im Schrank habe. Wobei bald mal wieder ein, zwei neue Hosen fällig sind. Naja und für meine Tiere habe ich noch nie Geldgrenzen gesetzt. Deren Wohl steht bei mir sowieso ganz oben.
Kaum zu glauben, dass ich Samstag um diese Zeit schon auf Teneriffa bin *-* Den Urlaub brauche ich, ich bin momentan echt am Ende. Psychisch vor allem, aber physisch ist es nicht viel besser. F. will mir einen Therapeuten suchen. Ich will das eigentlich nicht, vor allem, da die Guten ewig lange Wartezeiten haben und ich jetzt Hilfe brauche und nicht in zwei Jahren. Soll er mal. Ich vertraue eh nicht darauf, dass Gespräche groß etwas bewirken können. Die Tabletten wirken quasi nicht mehr, ich traue mich aber auch nicht, sie wieder abzusetzen, weil ich Angst davor habe, dass dann abends wieder so ein richtiger Anfall kommt. Momentan ist es eher so ein durchgängiges Gefühl der Niedergeschlagenheit. Das ist zwar zermürbend, aber nicht so ein: Ich muss jetzt sofort sterben. Hmpf.


1 Kommentar:

  1. hey hey :) teneriffa, ja geil! ich bin neidisch :P warst du da schon mal? und wie handhabt ihr das mit euren tieren? dir auch einen schönen tag ♥ :)

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