Montag, 18. Januar 2016


Lebenszeichen.

Die Klausuren sind überlebt. Nicht gut vollbracht, aber überlebt. Ob die eine davon überstanden ist, das gilt es noch abzuwarten. Kommenden Montag ist das Kolloquium. Ich hasse mündliche Prüfungen und ich hasse Vorträge und dies ist eine Kombination aus beidem, yaaay. Essen läuft vergleichsweise gut, trotz des gedankenlosen Essens über Weihnachten/Neujahr habe ich mein Gewicht gehalten bzw. wieder etwas abgenommen. Wie auch immer, aber kann so weitergehen. Ich bin jetzt wieder in der Firma und werde das auch bis Juni sein. 5 Monate arbeiten mit nichts außer die Brückentage als Urlaub. Argh. Nur, weil F. unbedingt unseren gesamten Urlaub verplanen musste. Ich hatte meinem Vorgesetzten heute Vormittag einen Termin reingestellt, in dem ich besprechen wollte, was meine Zuständigkeiten sein sollen für die Zukunft. Denn diese Woche kann ich noch mein Kolloquium vorbereiten, aber danach…

Ich habe Angst. Angst vor der Zukunft, Angst davor, was mein Job bringt, Angst davor, was meine ES noch aus mir macht, Angst davor, dass F. mich irgendwann verlässt und Angst davor, eine Familie zu gründen und zu versagen, als Mutter, als Partnerin. Ich will nicht immer in Angst leben. Aber ich schaffe es nicht, mir einzureden, dass ich für alles, was das Leben einem abverlangt, geeignet bin. Ich habe Angst vor dem Leben, weil es unstetig ist und Dinge tut, auf die man nicht vorbereitet ist. Wie oft habe ich schon darüber nachgedacht, einfach zu verschwinden, um nicht mehr überrumpelt werden zu können von einer neuen Idee, die das Leben so hat. Wie oft habe ich die Idee wieder verworfen, weil ich mir denke, vielleicht weinen mir doch ein paar Menschen hinterher. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. F. sagt, er will nicht mehr ohne mich leben. Es kann sein, dass er tatsächlich denkt, dass das so ist, aber letztlich ist irgendwie jeder ersetzbar. Ein, zwei Jahre, dann hat er mich ausgetauscht und ich gerate in Vergessenheit, bis der Schmerz letztlich fort ist. So ist das Leben bzw. der Tod. Wenn ich daran denke, dass mein Opa schon seit 2009 tot ist. Und meine Oma seit letztem Jahr im Oktober. Und wie fern das alles schon wieder wirkt. Dann denke ich, alles vergeht. Liebe, Schmerz, Hass. Warum kommt es dann darauf an, wann ich den Leuten den Schmerz zufüge. Wenn ich dafür endlich von dem Druck und mir selbst befreit bin. Vielleicht bringe ich irgendwann genug Egoismus auf, das zu tun.

Kommentare:

  1. hey du :) danke für das kompliment :> und toll, dass es euren tierchen so gut geht :) aber mal was ganz was anders, die liebe lauri hat mich für den liebster-award nominiert und nun würde ich dich gern auch nominieren :> hättest du lust mitzumachen? hab mir auch nicht all zu komplizierte fragen ausgedacht ;) hier der link, dann kannst du es dir mal anschauen :)
    http://soon-i-will-be-slim.blogspot.de/p/liebster-award.html
    würde mich jedenfalls freuen :) liebe grüße ♥

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  2. oki cool :) musst dich aber nicht reinstressen oder so, lass dir ruhig zeit :) hab dich somit jetzt auf der seite verlinkt - freut mich, dass du dabei bist :) danke dir auch einen schönen feierabend, bei mir dauert es noch 19 minuten :P ciaoi ♥

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