Mittwoch, 11. November 2015


Ich habe eine große alte Liebe von mir wiederentdeckt: SuperTux. Das ist wie SuperMario, nur mit einem süßen Pinguin. Und das gibt es jetzt auch fürs Handy. Ich bin begeistert! Trotz meines fast  zur Neige gehenden Speicherplatzes (doofes Billig-Handy) musste ich das installieren. Scheiß drauf, dass ich quasi keine Bilder mehr bei WhatsApp empfangen kann :D Die Rettung für langweilige Vorlesungen (also dieses Semester: Alle!).
I love it
 

Heute Abend probiere ich den Spiralschneider aus, den ich von meiner Tante bekam (und von F.s Mutter). Es gibt also Möhrenspaghetti mit Kartoffeln und vegetarisches Cordon Bleu bzw. für F. normales Cordon Bleu. Wenn das gut funktioniert, werde ich eventuell künftig häufiger Gemüsespaghetti vorkochen für meine Mittagspausen, da man das bestimmt auch gut als Salat essen kann. Generell habe ich mir vorgenommen, mehr Salat zu essen. Nur weil das nicht so F.s Fall ist, heißt das ja nicht, dass ich keinen mehr essen darf. Und ich esse sehr, sehr gern Salat in den verschiedensten Variationen. Am liebsten esse ich Salat auf Eisbergsalatbasis mit Tomaten, Gurken, Mozzarella und roten Bohnen. Aber ich mag auch Salat mit Linsen sehr gern, manchmal Feldsalat, manchmal Tomatensalat. Oh, und Rote-Beete-Salat. Ich liebe Rote-Beete. Das sind alles Dinge, die ich mir super abends vorbereiten kann, sofern ich das Dressing erst am nächsten Tag auf Arbeit zufüge. Generell möchte ich wieder mehr Hülsenfrüchte essen, weil ich dann vielleicht endlich die doofen Eisentabletten weglassen kann. Momentan nehme ich Eisentabletten, Vitamin B12&Niacin-Tabletten und sofern ich dran denke, Vitamintabletten. Letztlich sorgen die Vitamintabletten primär für vitaminhaltigen Urin, weil der Körper sowieso nicht alles auf einmal aufnehmen kann, scheidet er es halt instant wieder aus. Aber immerhin, das Bisschen, was er aufnehmen kann, bleibt drin. Placebo und so.

Zu meinem Inneren: Nach wie vor ein großes Tohuwabohu (Word kennt dieses Wort, wtf). Gestern habe ich es auf der Arbeit mit dem Essen verkackt, mir aber Pläne für heute und morgen geschrieben. Heute sitze ich hier und denke mir: Oooooch. Eigentlich bin ich gar nicht hungrig. Als ob es darum ginge. Mein Hunger-Satt-Gefühl ist manchmal vorhanden, meistens aber ziemlich unterentwickelt. Ich weiß nur, dass ich definitiv Hunger habe, wenn mein Magen knurrt. Da kann ich dann aber nichts essen, weil ich warten „muss“, bis das vorbei ist, weil es irgendwie ein wohltuendes Gefühl ist (klingt komisch… ist auch so). Mir haben viele gesagt, man kann auch Hunger haben, wenn der Magen nicht knurrt. Aber woran merkt man das? Ich kenne Magenknurren und Zittern wegen Unterzuckerung, aber andere Anzeichen für Hunger kenne ich nicht. Ich kann nicht unterscheiden zwischen Appetit und Hunger. Wo zieht man die Grenze? Wenn ich abends vorm Fernseher sitze und nach dem Essen einen Drang verspüre, Süßes zu essen, heißt das, dass ich nur Heißhunger auf Süßes habe und keinen wirklichen Hunger. Wenn ich jetzt aber hier sitze und den Drang habe zu essen, habe ich dann Hunger? Wenn mein Magen leer ist, weiß ich, dass es so sein muss. Habe ich an dem Tag aber schon etwas gegessen, kann ich das schlecht einschätzen. Will ich nur essen, weil es wieder an der Zeit ist, oder habe ich wirklich Hunger? Keine Ahnung. Zur Frühstückspause und Mittagspause verspüre ich den Drang zu essen. Wenn ich aber in mich hineinhorche, fühlt sich beim Frühstück der Magen noch nicht köstlich wund-leer an. Also würde ich nur aus Gewohnheit essen? Irgendwann vormittags, so um 11 Uhr herum, knurrt mein Magen dann. Dann weiß ich, jetzt habe ich Hunger. Aber vorher müsste er doch auch schon irgendwann da gewesen sein, wenn man nüchtern aus dem Haus geht und noch mit Rad zur Arbeit fährt. Es ist ein Mysterium für mich. Das Problem ist, dass ich nie ein Hunger-Satt-Gefühl hatte. Früher, also vor der ES, war ich einfach immer satt. Ich habe halt große Mengen gegessen, ich habe viel Süßes gegessen, ich hatte auch da schon meine Ess-Sessions, nur dass ich danach nicht erbrochen habe. Essen hat mich beruhigt und meine Seele getröstet. Ich kann mich nicht erinnern, jemals aktiv Hunger gehabt zu haben zu der Zeit. Ich habe gegessen, wenn es Zuhause Essen gab, und meistens auch noch zwischendurch, manchmal auch nicht. Ich hatte meistens Tage, an denen ich mich nachmittags mit Süßem vollgestopft habe, und an den Tagen, an denen ich das nicht gemacht habe, habe ich trotz mehr als ausreichender  Ernährung wieder genauso viel abgenommen, wie ich vorher zugenommen hatte… das hatte ich damals schon raus. Dass ich jetzt das Magenknurren ignoriere, weil ich es mag, wenn er sich meldet und „sicher“ leer ist, ist dem Ganzen bestimmt nicht förderlich. Aber wenn der knurrt, verspüre ich keinen seelischen Drang zu essen. Magen knurrt, tolles Gefühl, muss nicht behoben werden. Ich merke, dass ich essen sollte, wenn ich grummelig werde. Seltsamerweise ist das niemals unter der Woche der Fall, sondern nur am Wochenende, wenn ich sowieso schon mehr esse als unter der Woche. Ach, keine Ahnung. Am besten sollte ich einfach eine Weile ausreichend nach Plan essen und danach mal in mich hineinhorchen, was der Hunger so tut.

Kommentare:

  1. Hey,
    ich hatte deinen vorherigen Kommentar ja noch nicht beantwortet – also Neurowissenschaften beschäftigen sich mit Aufbau und Funktionsweise des Gehirns und des gesamten Nervensystems, um es mal knapp zusammenzufassen. ;>
    Neurobiologie/Biologische Psychologie ist auch 'n Teilgebiet davon, also damit lagst du gar nicht falsch. :D

    Zu deinem heutigen Kommentar: Ich trinke echt viel, da achte ich drauf, weil ich sonst eh schnell Kopfschmerzen bekomme. Sport wäre an sich wahrscheinlich nicht schlecht, aber ich komme mittlerweile einfach nicht dazu – unter der Woche habe ich dazu kaum Zeit und dann, wenn ich zeit hätte, bin ich zu kaputt. Bisschen suboptimal momentan.
    Ich denke mal, ich werde echt versuchen, den einen tag mehr und den anderen weniger zu essen, auch wenn ich dann sicherlich nicht jeden tag 'n Minus auf der Waage sehen werde ...

    Bei mir ist es eher andersrum; ich habe zwar ein Hungergefühl, das ich auch bewusst wahrnehme, aber dafür kein Sättigungsgefühl mehr. Daran ist wohl die Bulimie schuld. Irgendwie gibt es bei mir nur Magen leer oder Magen voll, aber kein ,ich bin jetzt satt und höre deshalb auf zu essen'. Es ist, wenn alles gut läuft, ein ,ich höre jetzt auf zu essen, weil ich schon so und so viele Kalorien gegessen habe' und wenn es schlecht läuft (FA), dann ist es ,ich höre erst auf zu essen, wenn kein Essen mehr da ist oder nichts mehr rein passt'. Nur diese ungesunden Extreme; wie sich natürlich Sättigungsgefühl anfühlt, habe ich schon lange vergessen.

    Erbrichst du mittlerweile noch oder war das bei Dir nur so 'ne Phase?
    Oder habe ich das im Text falsch verstanden, dass du nur Essanfälle ohne Erbrechen hast/hattest?

    Schönen Abend Dir. <3

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  2. Hallo :)

    Naja es geht, finde mich und mein Leven grade ziemlich zum kotzen :D
    Ich liebe es Spätdienst zu manchen , das frühe aufstehen beim Frühdienst macht mich fertig:/

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