Freitag, 20. Juli 2018

Urgh.


Am Wochenende kommt meine Tante aus Holland zu Besuch. Zum Glück nutzt sie schon heute zum Shoppen. Den ganzen Samstag mit ihr unterwegs zu sein hätte ich nicht ertragen. Sie ist eine richtige Shoppingqueen. Und ich…nicht :D Wir wollen in die Schillathöhle fahren, das ist eine Tropfsteinhöhle in der näheren Umgebung und abends kommen meine Eltern zum Grillen.
Außerdem habe ich es endlich getan! Ich habe die Nikon EOS 750D bestellt. Ich habe monatelang mit mir gerungen bzw. eigentlich liebäugele ich seit über einem Jahr damit. Da bisher aber immer irgendetwas anlag (Renovierung, Garten, dann die blöden Öltanks), konnte ich mich nie dazu durchringen. Da es diesen Monat aber Urlaubsgeld gab und außerdem finanziell nichts anderes ansteht (ohne es jetzt herbeischreien zu wollen), habe ich es mit viel gutem Zureden endlich getan. Ich freue mich total darauf, damit herum zu probieren. Da meine Tante aber da ist, wird das dieses Wochenende wohl leider nichts, obwohl ich es kaum erwarten kann.
Mein Chef ist ab heute im Urlaub. Ab nächster Woche ist ein anderer Kollege im Urlaub und nächstem Donnerstag ist mein Sitznachbar auch noch weg, weil seine Frau Baby Nr. 2 bekommt. Das heißt, ich sitze hier ganz allein und muss alles bewältigen, was so ansteht. Richtig geil.
Aber Aufregen hilft ja auch nichts, ich freue mich schon aufs Wochenende und versuche ruhig zu bleiben.
So sieht für mich der perfekte Feierabend aus.
 

Dienstag, 17. Juli 2018

Wochenende und so.


Das Wochenende ist einfach so davongeflogen, war aber schön. Samstag waren wir einkaufen und danach bei meinen Eltern, weil die Bremsen meines Fahrrades nicht mehr richtig gebremst haben und mein Vater davon sehr viel Ahnung hat. Sonntag haben wir einfach mal nichts gemacht bzw. ich habe viel gelesen und F. hat vermutlich nach Angelsachen geschaut, auf jeden Fall hat er viel auf dem Handy rumgespielt. Ich habe Band 2 der „Das Lied von Eis und Feuer“-Reihe beendet und den dritten angefangen. Normalerweise mache ich nach einem Buch gern bis zum nächsten Tag Lesepause, aber da diese Bücher alle zusammengehören, kann ich einfach weiterlesen :D
Heute Nacht habe ich wirklich verworrenes Zeug geträumt. Die Schulfreundin, die immer noch in einer privaten Klinik sitzt wegen ihren Depressionen, kam darin vor, aber auch meine Schwester und die Geschäftsleitung, die dann später aber zu dem Vater von meinem Ex wurde (???). Und ER war dann halt auch da. Es ging ganz harmlos los, indem wir am Tisch saßen und die Schulfreundin von mir auf einmal wieder gelächelt und mit fast normaler Stimme geredet hat. Dann saßen wir aber auf einmal im Auto, unser Chef saß am Steuer, es war glatt und er ist bei irgendwem in den Vorgarten gefahren, weil das Auto ins Schleudern geriet. Dann waren wir in dem Garten, der auf einmal der Garten meiner Eltern war, wo ich mich um die Tiere (ich hatte scheinbar Truthähne und Kaninchen) gekümmert habe. Und dann waren wir in einem Haus, wo der Vater von meinem Ex herumgewütet hat und wir uns versteckt haben. Das war … bizarr und beängstigend. Gut, dass ich nichts von Traumdeutung halte, DIE Interpretation würde ich gern mal hören :D Traurig finde ich, dass mein Ex mich immer noch in meinen Träumen verfolgt. Und irgendwie habe ich ein Bild von ihm mit einem Mädchen im Kopf, von dem ich keine Ahnung habe, wo ich das gesehen haben will. Ich gönne keine  Frau der Welt, dass sie auf ihn hereinfällt, fürchte aber, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis das passiert. Vielleicht wäre es auch am besten, wenn ich irgendwann mal therapeutische Hilfe in Anspruch nehme, um das alles zu verarbeiten. Denn es holt mich immer wieder ein. Die Panik, das Gefühl des Nicht-Atmen-Könnens, die Wut und die Verzweiflung. Sobald er wieder auftaucht, brodelt das sofort in mir hoch. Ich bin sehr dankbar, dass ich ihm schon ewig nicht mehr zufällig über den Weg gelaufen bin. Meine Mutter ist ihm schon einmal zufällig begegnet, meine Schwester auch. Aber ich wäre nicht sicher, wie ich reagieren würde, würde ich ihn zufällig treffen. Die Wut über das, was er mit mir gemacht hat, ist groß – die Angst nach wie vor aber auch.
Heute ist Tag 14 der Chlormadinon-Einnahme gegen meine überschüssigen männlichen Hormone. Ab morgen muss ich 14 Tage Pause machen. Nebenwirkungen: Wassereinlagerungen, seit gestern Schokoladenhunger, seit ca. 5 Tagen Schmierblutungen, Unterleibsschmerzen, schlechtes Konzentrationsvermögen, Kopfschmerzen. Irgendwas tut das Zeug also mit meinem Körper, von den Symptomen her kann ich es auf jeden Fall eher nicht gutheißen. Es nervt. Wenn statt der Schmierblutungen wenigstens eine gepflegte Periode kommen würde, wäre das ja noch fast sowas wie in Ordnung. Aber so fühle ich mich seit fast einer Woche dauerkrank. Im Grunde wie damals zu meiner Periode, als ich noch nicht die Pille genommen habe, nur mit weniger starken Unterleibsschmerzen und ohne Periode. Argh. Allerdings ist das jetzt auch die erste Einnahme und ich bin mal optimistisch, dass sich das über die nächsten Zyklen normalisiert.


Das war wohl mal ein Molch.



 

Donnerstag, 12. Juli 2018

Der Wahnsinn auf der Arbeit.


Wie geht man am besten damit um, wenn man permanent genervt und/oder provoziert wird? Die Arbeitskollegin von mir, die schon einmal gekündigt wurde und mit der ich mich jetzt schon eine Weile herumschlagen muss, reizt mich momentan bis aufs Blut. Einzig und allein die Tatsache, dass sie richtig eklig werden kann, wenn sie eine persönliche Fehde wittert, hält mich davon ab, ihr mal die Meinung zu sagen. Da sie aber nicht so tickt wie normale Menschen, sondern eine Abneigung ihrerseits direkt in eine Schikane ausartet, traue ich mich nicht. Sie zieht ständig über den anderen Kollegen her und behauptet, dass er seine Arbeit nicht richtig macht. Er macht ein paar Fehler (kleine, macht ja nun jeder) und sie stellt das sofort dar, als wäre das der Weltuntergang. Und das kann ich halt so gar nicht leiden. Andere schlecht machen, und vor allem unberechtigt schlecht machen, das geht gar nicht. Ob sie damit davon ablenken will, dass er ungelogen in der 10-fachen Geschwindigkeit von ihr arbeitet? Ich weiß es nicht, aber mittlerweile fällt eben auch keiner mehr darauf rein. Und diese Diskussionen fressen neben sehr viel Nerven auch wirklich viel Zeit. Ihr Chef hat eine Liste an Kritikpunkten zusammengetragen und sie mir vorgelegt, damit ich sie ggf. erweitern kann. Das sind alles Punkte, die sich ganz allein ohne mein Zutun ergeben haben. Ich habe nichts mehr ergänzt, denn ich muss sie überhaupt nicht tiefer reinreiten, das schafft sie selbst ganz gut. Auf der Arbeit sitzt sie stundenlang herum und starrt einfach Löcher in die Luft. Ohne etwas zu tun. Und dann die ewige Schikane. Das, was sie mit dem einen Kollegen macht, ist fast Mobbing. Er hat zum Glück ein derart großes Selbstbewusstsein, dass ihm das egal ist. Ich habe ihr gestern einmal die Meinung dazu gesagt, dass sie grundsätzlich nicht ans Telefon geht, wenn es jemand von extern ist. Seitdem redet sie nicht mehr mit mir und ich will auch nicht wissen, wie sie von mir spricht. Im Gegensatz  zu meinem Kollegen würde es mich ziemlich runterziehen, wenn sie anfängt, meine Arbeit schlechtzumachen, weil ich einfach ein nonexistentes geringes Selbstvertrauen habe. Ich weiß, wie gemein das klingt, aber es war einfach so wunderbar ruhig hier, als sie noch gekündigt war.
Nun zum nächsten Pflegefall.
Ein Kollege aus dem Vertrieb hat allein in dieser Woche einmal meinen Arm gestreichelt, mich gepiekst und mich einmal sein „Häschen“ genannt. Häschen! HÄSCHEN! Was zum…?! So kann seinen Partner nennen, aber auf keinen Fall einen Arbeitskollegen, unabhängig vom Familienstand (und ja, er ist auch verheiratet). Zusätzlich zu dem älteren Kollegen, der mich letztens ungeniert angestarrt hat, sowieso viel zu sehr auf Tuchfühlung geht (auch bei den männlichen Kollegen, aber bei mir noch mal extremer) und mir Samstag ein Selfie aus seinem Urlaub geschickt hat. So langsam weiß ich auch nicht, was hier los ist. Ich weiß aber definitiv, dass mir das nicht gefällt. Um ehrlich zu sein, weiß ich auch nicht, mit wem ich darüber sprechen kann, ohne am Ende der Depp vom Dienst zu sein, denn die Auswahl an Personen, die sich beschweren könnten, ist halt doch sehr begrenzt. Es gibt in unserer Abteilung meine Kollegin und mich. Und ohne jetzt gemein sein zu wollen, niemand würde freiwillig die Kollegin anfassen.
Spaß macht das alles momentan nicht und ich habe mich noch nicht entschieden, wie ich damit umgehen soll.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Bilderpost.

3kg Erdnussbutter für mich ♥


Endlich reif.



Ein bisschen Farbfilter-Spielerei.


Mr. Plüsch :D


Hades.



Unsere Nachbarn.


Vor Karl gerettet.


Ebenfalls vor Karl gerettet.


Auf der Arbeit hat es leider
niemand begriffen.


Das Amando-Eis hat sogar F.s Mutter überzeug...und die
ist wirklich wählerisch


Auch das Cornetto hat den
Geschmackstest bestanden.


Banane und Spinat, letzterer
aus dem eigenen Garten.
 
Lange habe ich mich gegen den Hype gewehrt, jetzt
bin ich der Reihe selbst verfallen...

Montag, 9. Juli 2018

Wochenende KW27


Das Wochenende war irgendwie vorbei, bevor es richtig angefangen hat. Freitag habe ich die Hecke geschnitten (ganz doofe Idee, weil es viel zu warm war, aber als ich das gemerkt habe, wollte ich auch nicht mehr aufhören, weil die Hecke dann halb geschnitten gewesen wäre :D). Samstagnachmittag ist F.s Mutter vorbeigekommen, weil sie schon lange nicht mehr da war. Es war ganz okay, weil es zeitlich sehr begrenzt war. Lange am Stück ist das einfach sehr anstrengend für mich, weil sie und F. gemeinsam so laut sind und ich da nicht zwischen komme.

Sonntag haben wir bei einem Umzug eines Freundes geholfen, der mit seiner Freundin zusammenzieht. Das mache ich ja generell gern. Aber nicht, wenn nichts vorbereitet ist. Bei ihr waren weder Kisten gepackt noch Möbel auseinandergebaut. Das finde ich schon ziemlich mies. Bei meinen Umzügen habe ich immer alles vorbereitet, so gut es ging. Da lag kein Kleinkram mehr in den Schubladen und da musste keiner mehr eine komplette Küche ausräumen. Zu essen gab es dann nur Bratwurst, aber das hatte er einfach nur verpeilt in der Hektik, weil er im Gegensatz zu ihr den Umzug etwas vorbereitet hatte und am Wochenende vorher endlos Möbel auseinandergebaut hat. Das ist Die auseinandergebauten Möbel durfte er dann wegwerfen, denn fast nur ihre Möbel sind von ihr auserwählt worden, die neue Wohnung schmücken zu dürfen. Außer alle Tische. Sie haben jetzt vier Tische herumstehen plus einen, den sie vom Vormieter übernommen haben. Öööh okay. Sie hat ihn dann auch sehr viel angezickt, genau wie letztes mal, als wir sie gesehen haben. Als er mich das letzte Mal besucht hat, ist er Hals über Kopf aufgebrochen, als sie Bescheid gesagt hat, dass sie aufgrund von Regen früher Feierabend hat. Er klammert viel zu sehr an ihr, vernachlässigt Freundschaften und sie dagegen pampt ihn viel zu oft an und legt auch überhaupt keinen Wert darauf, so vergöttert zu werden. Ich kann mir vorstellen, dass ihr das irgendwann zu doof wird und sie das beendet. Er erträgt die Zickereien, weil er denkt, dass das so muss oder okay ist...oder keine Ahnung. Ich darf da ja nun eigentlich gar nichts zu sagen, weil ich selbst eine richtig kranke Beziehung hinter mir habe. Vielleicht kann ich aber auch gerade deshalb erkennen, was einer Beziehung guttut und was nicht. Die Beiden sind kein Jahr zusammen und schon gehen diese Streitereien los, während er immer mehr das Mitbestimmungsrecht verliert. Das  ist ein traurig anzusehen. Ich bin gespannt, in welche Richtung sich das noch entwickelt. Auf jeden Fall habe ich heute Muskelkater, aber nur im rechten Arm.

F.s Angelwahn artet zur Zeit ein wenig aus, wobei er gar nicht so oft angeln geht, sondern ganze Tage damit verbringt, nach Angelkram zu googlen und Angelvideos zu schauen. Er ist dann wirklich sehr abwesend und ich habe das Gefühl, dass sich sein Leben momentan vor allem um Angeln und die Arbeit dreht und dass ich zu wenig Platz darin einnehme. Das werde ich ihm auch so sagen, denn es hilft ja nichts, sich zu beschweren, wenn er keine Chance hat, was zu ändern, wenn er schlicht und einfach nichts davon weiß. Da ich jemand bin, der nicht gut im gesprochenen Wort ist, schreibe ich mir solche Sachen oft von der Seele. Viele mögen meinen, dass das gar nicht geht und dass man darüber reden muss. Mein Problem ist aber, dass ich dann schon daran scheitere, zu beschreiben, wo das Problem eigentlich liegt. Wenn ich schreibe, kommt alles so raus, wie es soll. Und dann kann man immer noch darüber reden. Es ist keinem geholfen, wenn ich es nicht richtig artikulieren kann (und ja, ich kann durchaus sprechen, aber es ist für mich einfacher, meine Gedanken zu ordnen, wenn ich Sachen aufschreibe).

Donnerstag, 5. Juli 2018

Futter.


Hier mal wieder die gesammelten Essensbilder von einigen Wochen.







Habe ich leider nicht essen können, weil F. den mit auf die
Arbeit genommen hat. War aber wohl in einer atemberaubenden
Geschwindigkeit alle.







Der Nougat-Kringel von Vantastic Foods
war der Hammer!


Bestellung bei alles-vegetarisch.de
 
Brötchen mit Gemüse und angebratenem Räuchertofu.
Auf eins habe ich darunter Pesto auf das Brötchen geschmiert.
Das war superlecker!